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Sozialarbeit Und Demenz. Konzeptionelle Rahmenuberlegungen Zur Schaffung Eines Pflegezentrums Fur Demenzkranke Mandy Beyer

Sozialarbeit Und Demenz. Konzeptionelle Rahmenuberlegungen Zur Schaffung Eines Pflegezentrums Fur Demenzkranke

Mandy Beyer

Published July 24th 2008
ISBN : 9783640105090
Paperback
84 pages
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 About the Book 

Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 2,0, Berufsakademie Sachsen in Breitenbrunn (Sozialpadagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: Menschen, die unter einer Demenz leiden, werden heute oft alsMoreDiplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 2,0, Berufsakademie Sachsen in Breitenbrunn (Sozialpadagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: Menschen, die unter einer Demenz leiden, werden heute oft als schwerstbeeintrachtigte, leidende und hilfsbedurftige Personen angesehen, die beschutzt werden mussen. Betroffene Familien sehen darin das grosse Ungluck, die Gesellschaft ein finanzielles Fiasko. Nur selten unterscheidet jemand zwischen den einzelnen Demenzformen oder zwischen den vielfaltigen, sehr unterschiedlichen Schwankungsbreiten dieser Erkrankung. Wer dement ist, kann nichts mehr, ist ein ubliches pauschaliertes Vorurteil. Die Demenz wird heutzutage immer noch als rein organische Storung angesehen, bei der man nichts mehr machen kann. Dabei wirken sich vielfaltige Dienstleistungsmoglichkeiten positiv auf die Lebensqualitat von Menschen mit Demenz aus. Untersuchungen des Kuratoriums deutsche Altershilfe belegen, dass der Verlauf einer Demenzerkrankung nicht nur von organischen, sondern auch von psychischen und sozialen Faktoren abhangig ist. Doch in Wirklichkeit versucht die Umgebung von Demenzkranken nicht den Verlauf zu begunstigen, sondern tut, einfach gesagt, alles, damit der Kranke noch kranker wird und seine Behinderungen moglichst rasch fortschreiten. Das Umfeld wird immer starrer, reizloser und unuberschaubarer und es bleibt nicht aus, dass Menschen, die mit ihrer Orientierung und ihrem Selbstbild vermehrte Schwierigkeiten haben, noch einsamer, abhangiger und hilfloser werden, als dies wirklich aufgrund des Beschwerdebildes notwendig ware. Es bedarf also noch grosserer Anstrengungen, damit ein alter Mensch mit einer Demenzerkrankung als Mensch wahrgenommen wird und nicht als Schwerkranker ohne eigenen Willen. Es ist wichtig, den Demenzkranken als Individuum wahrzunehmen und seine Ressourcen zu fordern. Man muss lernen, neue Wege zu gehen. Einen solchen neuen Weg soll die folgende Arbeit darstellen, die